By Mathias Gutmann, Peter Janich (auth.), Professor Dr. Peter Janich, Dr.Dr. Mathias Gutmann, Dr. Kathrin Prieß (eds.)

Mit der UN-Konvention von Rio (1992) über Biologische Diversität und der schedule 21 ist der Begriff der Biodiversität in das Zentrum umweltpolitischer Aufmerksamkeit gerückt. Allerdings haben die großen Interpretationsspielräume hinsichtlich des genaueren Verständnisses von Biodiversität die sich anschließende Debatte belastet, nicht zuletzt auch deshalb, weil mit der Vielzahl der Verständnisse auch große strategische Ermessensspielräume hinsichtlich der Schwerpunktsetzung und der Methoden des Biodiversitäts-Schutzes verbunden sind. Die interdisziplinär besetzte Projektgruppe Biodiversität der Europäischen Akademie undesirable Neuenahr-Ahrweiler hat sich die Aufgabe gestellt, den wissenschaftlichen Sachstand aus den verschiedenen Disziplinen zusammenzutragen und die diversen, auf der Grundlage fachspezifischer Methoden entwickelten Konzepte gemeinsam zu untersuchen. In den in diesem Band versammelten Ergebnissen finden sich entsprechend neben den rein naturwissenschaftlichen auch relevante erkenntnis- und wissenschaftstheoretische Fragen sowie juristische und ökonomische Aspekte diskutiert. Damit bietet das Buch einen guten Überblick über den Diskussionsstand und eine solide Grundlage für die weitere wissenschaftliche Diskussion.

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Realzeit-Programmierung

Das Buch führt in die verschiedenen Techniken der Realzeit- und Parallel-Programmierung ein. Hierzu werden u. a. die unterschiedlichen Konzepte von drei Realzeit-Sprachen (Ada, Modula-2, Pearl) anhand von praktischen Beispielen erläutert. Besonderes Gewicht wird auf die abstrakte Modellierung der Abläufe in einem Realzeitsystem gelegt, etwa mit Hilfe von Zustandsdiagrammen, Petrinetzen und Rendezvous.

Fertigungsplanung: Planung von Aufbau und Ablauf der Fertigung Grundlagen, Algorithmen und Beispiele

Das Buch stellt die Methoden der Fertigungsplanung und Fabrikplanung auf eine gemeinsame foundation, beschreibt konkrete Modelle mit ihrer mathematischen Notation und schafft damit die Grundlage für eine Theorie. Die heute verwendeten Methoden werden systematisch dargestellt. Für den Leser von besonderem Nutzen sind die vielen Praxisbeispiele und Fallstudien sowie die Ansätze für Lösungen zu Problemen, die von heute eingesetzten Systemen nicht abgedeckt werden.

Die Zerspanbarkeit der metallischen und nichtmetallischen Werkstoffe

Biicher iiber ein bestimmtes Fachgebiet stellen meist eine paintings Bilanz dar. Die vielen Einzel-und Teilergebnisse, die sowohl bei der systemati schen Forschung wie auch bei den praktischen Betriebserkenntnissen im Sinne einer Ganzheitsbetrachtung geordnet und klar anfallen, sollen gestellt werden. Von den in neuerer Zeit erschienenen zusammenfassen den Werken iiber die Zerspanbarkeit behandelt das Buch von LEYEN SETTER!

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Wie groß d ie d abei a ls gelu ngen u nt er st ellte Klä rungsarbeit tatsäch lich ist , lä sst sich an der D efinition der Dominanz lei ch t ermessen : Gem einschaft en , zumindest die großen Gem einschaften , haben P roduzenten , Makrokons ument en und Mikrokonsumen ten. Innerhalb dieser Gr uppen werden die Art en oder Art engru ppe n , die im wesentli chen den E nergiefluß kon trollieren und die Umw elt aller anderen Arten stark beeinflu ssen , als ökologische Dominan ten be zeichnet . Der Grad , in dem die Dom inanz in einer oder mehreren Ar t en kon zentrier t ist , kann durch einen geeign et en Index der Dominan z ausgedrückt werd en , der die Bed eu tung jed er Art im Verhäl tnis zur ga nzen Gemeinschaft zusa m menfaßt .

Die Messung von BD erfolgt unter Zugrundelegung des angedeut et en Hierarchiekonzeptes übli cherweise bezüglich dreier Param eter , einer Q- , ß- und einer -y-Diver sität (Solbrig 1994: 18) . Diese un terscheiden sich - un abhängig vorn speziellen (hier botan ischen Fall) - wie folgt (Rich ter 1998: 85): A presentation of asp ects of zon al differentia tion in ph ytodiversity mu st be preced ed by some basic defini tion s of t he term div ersity (according to Whi t taker 1972) . It is necessar y to distinguish between - o-di vers ity wh ich design ates species richness or t he so-called "wit hin habit at div ersit y" expressed by the nu mb er of species 1 Die Defini tion von "Diversit ät " selbst erfolgt in einer eher "ontologisierenden" Form (Solbrig 1994: 17) : " Nac h dem Oxford Universal Dictionar y ist Diver sit ät der Zustand, verschieden , d .

4. Die eher "sekundären", d . h. pr aktische Umset zungen bet reffenden Diskurse - et wa der Jurisprudenz , der Ökonomie od er der Ethik 3 1 - st ehen damit auf einer sehr fragwü rdigen biologischen Grundlage. 30 31 Hier no ch gan z unab hängig davo n , ob diese selber methodologisch im ein zelnen zu lässig sind, woran man allerdings einige Zweifel haben kann. Sekundär hier ausschließlich in Hinsicht der Begründungsanforderung; es lIlUSS ebe n in jedem einzelne n Fall zunächst gek lärt sein worüber verhandelt werden soll, bevor die im engere n Sinne "wertende" Disku ssion vernünftig einsetzen kann .

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Biodiversität: Wissenschaftliche Grundlagen und gesetzliche by Mathias Gutmann, Peter Janich (auth.), Professor Dr. Peter
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